Race Across America

Race Across America - RAAM 2018

Start im 4er Team: Equipe Hubert Schwarz – Alter hat Klasse

Seit 36 Jahren fordert das Race Across America Ultra-Radrennfahrer aus aller Welt heraus. Jeder Rennfahrer muss dabei an und über seine mentalen und physischen Grenzen gehen. Als „Equipe Hubert Schwarz – Alter hat Klasse“ starten wir in einem 4er Team in der Alterskategorie 70-74. Unser Start erfolgt am 16. Juni 2018 um 12:00 Uhr in Oceanside, Kalifornien am Pazifik.

 

Das Ziel

Wir 4 Racer wollen zeigen, dass Alter tatsächlich Klasse hat: Trotz unseres Alters wollen wir 4 Oldies innerhalb des gesetzten RAAM-Zeitlimits von 9 Tagen am 25. Juni bis spätestens 12:00 Uhr und nach fast 5.000 km das Ziel in Annapolis, Maryland am Atlantik erreichen.

Immer wird einer von uns vieren während des Rennens abwechselnd auf der genau festgelegten und an 53 Kontrollpunkten überwachten Strecke durch 12 US-Bundesstaaten im Sattel sitzen, non stop, Tag und Nacht!

 

Die Strecke

Es warten enorme Herausforderungen auf uns: Drei Gebirge sind zu überqueren, Sierra Palamo, die Rocky Mountains mit der höchsten Passhöhe auf 3.300m und die Apalachen – insgesamt mehr als 30.000 Höhenmeter. Vier der längsten amerikanischen Flüsse werden überquert: Colorado, Mississippi, Missouri und der Ohio. Zwei Wüsten mit Temperaturen von bis zu 50°C, die Mojave/Kalifornien und Sonora/Arizona sind zu durchqueren.

Sicher unvergesslich, trotz aller Konzentration auf die sportlichen und mentalen Herausforderungen, werden die Durchfahrt durchs Monument Valley in Uhta, die Querung der Great Plains östlich der Rockies und die Vorbeifahrt an den Schauplätzen des amerikanischen Bürgerkrieges von 1867 in Gettysburg, Pennsylvania sein.

 

Die Crew

Die 4 Racer werden unterstützt durch 10 Crew-Mitglieder, die mit 2 Wohnmobilen und 2 Vans im Tross den Rennfahrern folgen. Die Crew, geführt durch den Crew-Chef und seinen Stellvertreter, sorgt für korrekte Navigation, genaue Einhaltung einer Vielzahl von Regeln, die exakten Abläufe beim Wechsel auf der Strecke, und für das leibliche Wohl der Racer, Tag und Nacht, non stop. Damit wird sie einen enormen Einfluss auf den Erfolg des Teams haben.

Eine besondere Herausforderung für Crew und Racer ist der Umgang mit dem Schlafentzug während des Rennens. Jeder einzelne wird nur etwa 4-5 Stunden Schlaf pro 24 Stunden haben. Teilweise muss nach den Nachteinsätzen tagsüber im fahrenden Wohnmobil oder Van geschlafen werden.