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Liebe Berg- und Trekkingfreunde,
jetzt sind es nur noch 2 Monate bis zu unserem Abflug am 03.April von Frankfurt nach Kathmandu. Wir starten zusammen mit den Teilnehmern der Gruppe, die uns bis zum Everest Base Camp begleiten wird. Die Gruppe wird ab dort von Lisbeth Lauter, einer DAV Bergführerin, „übernommen“. Einige Teilnehmer werden dann noch den Island Peak (6.189m) besteigen und danach weiter über den Bergflughafen Lukla nach Kathmandu zurückfliegen. Zurzeit besteht diese Gruppe aus 9 Teilnehmern; es sind noch einige Plätze frei. Interessenten können sich noch bei uns oder bei Christine Hofmann, Hofmann.Christine@Hubert-Schwarz.com anmelden. Die Teilnehmer dieser Everest Base Camp Trekking-Gruppe werden Gelegenheit haben, einiges mehr über unseren späteren Aufstieg am Everest zu erfahren, da wir zeitweise parallel zu den Teilnehmern der EEE-2012 auf Teilen der Route bis zum Everest Base Camp zeitgleich unterwegs sein werden.
 
Aktuelles aus unserem Training
Unser Training geht nun in die „heiße“ Phase. Im letzten Newsletter haben wir über die körperlichen Vorbereitungen berichtet.
Die körperliche Vorbereitung ist aber nur einer von vier Bereichen unserer ge-samten Vorbereitung. Das komplette Programm sieht im Überblick wie folgt aus.

 

Körperlich

Medizinisch

Mental

Ausrüstung

Laufen
(Ausdauer)

Laktattest

Aufstiegsroute im Detail

Bergstiefel und Steigeisen

Mountainbike (Ausdauer)

Belastungs EKG

Aufstiegsberichte

Daunenanzüge + Unterwäsche

Treppensteigen
(Ausdauer)

Nahrungsergänzung

Videos und Filme

Schlafsäcke

Muskelaufbau
(Kraft)

Oberon 21

Pers. Gespräche mit Everestkennern

Kletterausrüstung

Kletterhalle
(Koordination)

Spirometrie

Überwindung von Tiefpunkten

Expeditionsver-pflegung

Leitertraining
(Geschicklichkeit)

Vorakklimatisation

Bewältigung bes. Herausforderungen

Bergapotheke

 
Heute wollen wir etwas detaillierter auf unsere medizinische Vorbereitung eingehen.
 
Laktattest und Belastungs-EKG
Schon früh in unserer Trainingsphase haben wir ein Belastungs-EKG mit Laktattest durchgeführt. Dabei beginnt man mit 50 Watt und das Fahrradergometer schaltet automatisch alle 2 min weitere 50 Watt hoch. Unsere beider Werte waren ziemlich gleich: zwischen 250 W und 300 W und Pulswerten von 146 bzw. 152 Schlägen/Minute wurde die kritische Grenze von 4 mmol Laktat überschritten. Damit haben wir unseren Herzfrequenzbereich ermittelt, in dem   die Leistungsbereitstellung von aerob auf anaerob wechselt. Wir werden kurz vor Abreise diesen Test wiederholen, um zu prüfen, ob durch unser Training die aerob/anaerobe Schwelle sich in Richtung 300/350 W, also zu einer höheren Leistung verschoben hat.

Hier die Werte im aerob/anaeroben Grenz-Bereich

 

Paul

Eberhard

WATT

HF

LAKTAT

HF

LAKTAT

250

146

3,9

152

3,7

300

141

8,7

161

 

 
Nahrungsergänzung und Oberon 21

Im September letzten Jahres haben wir nach Nahrungsergänzungsmitteln gesucht, die folgende Anforderungen erfüllen sollen:

 
1 Zellresonanztest mit Oberon 21  

1. Schnelle Regeneration nach den einzelnen Trainingseinheiten
2. Hohe, dauerhafte Leistungsfähigkeit über die lange Trainingsperiode
3. Stabiles Immunsystem
 
Zur Erfüllung der o.g. Anforderungen sind wir fündig geworden:
Zunächst haben wir eine medizintechnische Untersuchung mit einem Oberon 21 durch einen mit dem Oberongerät vertrauten Arzt durchführen lassen. Dabei werden die jeweiligen Organsysteme von der Grobstruktur bis in die Zellebene auf ihren Funktionszustand hin durch einen Zellresonanztest untersucht. Daraus lassen sich u.a. Aussagen darüber machen, welche Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel einen positiven Einfluss auf die Organe haben könnten, die besonders bei einer Mt. Everest-Besteigung am stärksten beansprucht werden. Diese Untersuchung zeigte, dass eine Mischung aus verschiedenen Algen sowie Jod, Calcium und Magnesium, wie sie im Nahrungsergänzungsmittel ALMIN von REICO www.reico-und-partner-vertriebs-gmbh.de enthalten sind, diese Anforderungen erfüllt.
Als ein Zwischenfazit können wir heute nach über 3-monatiger Einnahme von ALMIN feststellen, dass wir bisher verletzungsfrei und jeweils schnell regeneriert, neue Trainingseinheiten ohne größere Probleme angehen können.


 
Spirometrie
Hierbei geht es darum, unsere Lungenkapazität zu ermitteln. Von uns beiden wurde die Fluss-Volumenkurve dokumentiert, die normal-gute Werte zeigte. Vor Abreise werden wir eine neue Spirometrie-Untersuchung durchführen, um zu prüfen, ob sich die Lungenkapazität durch das Training noch weiter verbessert hat.

 
2 Akklimatisation mit Höhenbalance  

Vorakklimatisation

Die Vorakklimatisation werden wir in der 2. Märzhälfte durchführen und zwar mit einem Gerät von Höhenbalance, Köln www.hoehenbalance-koeln.de. Dieses Gerät liefert über eine Maske sauerstoffreduzierte Luft, wie sie z.B. in unterschiedlichen Höhen von 5, 6 oder 7.000m zur Verfügung steht, und im Rahmen einer „aktiven“ Akklimatisation wird ein Intervall-Trainingsprogramm auf einem Fahrradergometer absolviert. Ziel ist es, sowohl die Anzahl der roten Blutkörperchen, die wichtig für die Sauerstoffaufnahme sind zu erhöhen als auch den gesamten Atmungsapparat auf reduzierten Luft-Sauerstoff einzustellen. Das Bild zeigt ein Vorakklimatisationstraining aus dem Jahre 2009, als Eberhard und ich uns auf den Mt. Mc Kinley vorbereitet haben. Durch das sauerstoffreduzierte Training passen wir uns bereits an die Höhen im Basislager und den ersten Hochlagern an. Damit verringern wir gleichzeitig die Gefahr, höhenkrank zu werden.
 
Was gibt es sonst noch zu berichten?

a.)        Live Präsentationen
Seit einigen Wochen präsentieren wir unsere neue Live-Präsentation über die bisherigen Vorbereitungen zur EEE-2012 vor unterschiedlichem Publikum. Wir berichten darin mit vielen Daten und Fakten über die einzelnen Bausteine, Umfang und Intensität unserer Vorbereitung in den vier oben genannten Bereichen, die Umwelt-Aspekte, die Organisation einer solchen Expedition, die Aufstiegsroute von Süden, den Akklimatisationsprozeß am Berg und viele weitere Details des Projektes.

 
3 Die Eco-Everest-Expedition 2012  

Beginnend mit der Ankunft in Kathmandu, dann weiter mit dem Treck zum Everest Base Camp und während der ganzen Zeit am Berg werden wir – so gut es geht – unsere Erlebnisse direkt „live“ notebookmäßig festhalten. Ausgerüstet mit 3 Kameras werden wir außerdem das Abenteuer am Everest in Bildern – Fotos und Videos – festhalten. Je weiter es nach oben geht, umso schwieriger wird das aber werden, zumal Eberhards „große“ Video-Kamera erfahrungsgemäß ab ca. 5.000m die Arbeit einstellt, wie wir von Kili, Aconcagua und Mt. Mc Kinley wissen. Oberhalb von 5.000m vertrauen wir dann auf unsere kleinen digitalen Kameras, die bisher auch bei größter Kälte funktionierten.
Natürlich wissen wir, dass es Situationen geben wird, in denen das Fotografieren einfach nicht möglich ist, weil andere Anforderungen wichtiger sind.
Aus unserem elektronischen Tagebuch und den Fotos/Videos werden wir nach der Expedition eine professionelle Multi-Media-Präsentation erstellen, die wir dem Publikum live kommentieren werden.
 
b.)       Besuch im Hillary Hospital

Wie bei den meisten unserer Touren werden wir auch diesmal eine soziale Einrichtung in unserem Gastland besuchen und zwar das Hillary Hospital in Kunde, im Khumbutal am Fuße des Mt. Everest.

 
4 Hillary Hospital, Kunde  

Wir werden dort Dr. Kari, den Leiter des Hospitales treffen, um ihm im Auftrag der Renate & Hubert Schwarz-Stiftung eine Geld- und von uns eine Medikamentenspende zu überreichen. Das kleine Hillary Hospital mit seinen 8 Außenstellen versorgt mit für unsere westlichen Vorstellungen unglaublichem Engagement etwa 20.000 Menschen, überwiegend vom Volksstamm der Sherpas, im gesamten Khumbutal, in dem es außer Trails und Yaks oder Pferden als Transportmittel keine „Verkehrsinfrastruktur“ gibt. Wir kennen Dr. Kari von früheren Besuchen und haben höchste Achtung vor der dort geleisteten medizinischen Versorgung unter schwierigsten Bedingungen auf Höhen zwischen 3.000 - 4.000 m.
 
Wer sind unsere Partner?
Heute stellen wir Euch die Hubert Schwarz & Cie. GmbH & Co.KG vor, der Eberhard und ich als Tour Doc und Tour Guide auf Trekking-Touren und Bergbesteigungen in Afrika, Südamerika und Asien verbunden sind.
 
Die Hubert Schwarz & Cie. GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Unternehmen, das in seinem Kerngeschäft Fitnesskurse, Motivationsseminare und Teamschulungen für (Groß-)Unternehmen und deren Mitarbeiter sowie Abenteuerreisen und Sportevents veranstaltet. Das von Hubert und Renate Schwarz gegründete und geführte Unternehmen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der die Förderung mentaler Stärke, körperlicher Fitness und gesunder Ernährung ebenso in den Mittelpunkt stellt wie Teamfähigkeit und Work-Life-Balance. Als erfolgreicher Extremsportler und Radmarathon-Spezialist hat Hubert Schwarz in den 90er Jahren die Grundlage für den Unternehmenserfolg gelegt. Bei Rekordfahrten in Australien und bei zwei Weltumrundungen im Sattel entwickelte Schwarz die Philosophie "Power of mind", die mentale Stärke und das Handeln aus eigenem Antrieb als Grundvoraussetzung für Höchstleistung formuliert. Mehrere Buchveröffentlichungen und vor allem sein authentisches Auftreten haben ihn zu einer der profiliertesten Vortragsrednern und Motivationsexperten in Deutschland gemacht.
Renate Schwarz repräsentiert vor allem die aktuellen Themen "Gesundheit & Ernährung" und "Betriebliches Gesundheitsmanagement". Die staatlich geprüfte Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Ernährung und gelernte Arztfachhelferin steht mit ihrer großen Berufserfahrung hinter den sportlichen Erfolgen von Hubert Schwarz. Als ausgebildete metabolic-Balance®-Betreuerin leitet sie im Unternehmen die Ernährungsprogramme, die auf Basis von Blut- und Stoffwechselanalysen jedermann helfen, Gewichtsprobleme effizient in den Griff zu bekommen und ein gesünderes Leben zu führen.
 
 
Aachen, den 31.01.2012
 
Eberhard Schaaf          Paul Thelen

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